Hallo lieber Leser!

Hast du schon einmal bemerkt, dass sich deine Stimmung verändert wenn du hungrig bist? Hast du bestimmt schon mal! Denke zurück an einen Tag, an dem du dir vorgenommen hast Diät zu machen oder einfach so viel zu tun hattest, dass du dir keine Zeit zum Essen genommen hast. Dieser Moment, wenn du bemerkst unruhig zu werden und nicht so recht weißt was gerade mit dir passiert. Wenn dir jemand eine Frage stellt und du furchtbar grantig und gereizt bist und nur eine kurze grimmige Antwort gibst. Wenn du dich dann hinsetzt und die furchtbaren Kopfschmerzen bemerkst, die dich kaum noch einen klaren Gedanken fassen lassen, obwohl du doch noch schnell eine Arbeit zu erledigen hast. Du bemerkst, dass irgendwie nichts mehr so richtig funktionieren will wie du das eigentlich möchtest. Und dann fällt dir dein knurrender Magen ein, der schon förmlich nach Essen schreit.
Ich bin mir sicher, dass du schon so eine ähnliche Situation einmal erlebt hast. Und wie du siehst wirkt sich Hunger drastisch auf deine Stimmung aus. Gereiztheit, Müdigkeit und Kopfschmerzen machen sich in deinem Körper breit, kein schönes Gefühl oder?
Wenn du nach einem solchen Tag dann etwas gegessen hast, konntest du bestimmt auch bemerken, dass die Symptome recht schnell wieder verschwunden sind. Aber warum ist das eigentlich so?

Unser Gehirn brauch Zucker

Hunger wirkt sich tatsächlich unmittelbar auf unsere Stimmung aus. Unser Gehirn ist verantwortlich für unsere Stimmung und braucht wie jedes andere Organ alle wesentlichen Nährstoffe.

Der wichtigste Energielieferant für dein Gehirn ist allerdings Zucker.

Ja ohne Zucker funktioniert in deinem Köpfchen nichts mehr so richtig wie es soll. Unser Gehirn ist tatsächlich auf die Glucosezufuhr angewiesen, es kann nichts anderes verwerten wie viele andere Organe die auch Proteine und Fette als Energiequellen nutzen können.
Ich meine hier allerdings nicht den industriellen Zucker, den bräuchte dein Gehirn streng genommen gar nicht. Aber Schluss mit dem kleinen Einwand, die ein oder andere Süßspeise tut der Seele einfach gut um jetzt beim Thema der Stimmung zu bleiben 😉

Die grausamen Auswirkungen der Unterzuckerung

Ich erinnere mich an Zeiten in denen mich die Unterzuckerungssymptome täglich begleiteten, doch ich einfach nicht wahr haben wollte, dass meine schlechte Stimmung tatsächlich mit der verminderten Nahrungsaufnahme zu tun hatte. Du bist so von deinem Ziel überzeugt die perfekte Figur haben zu müssen, dass du dir einfach nicht eingestehen möchtest, dass diese Kopfschmerzen und dieses Stimmungstief tatsächlich mit deiner geringen Nährstoffversorgung zu tun haben. Vielleicht versuchst du auch noch mehr zu schlafen, oder trinkst drei Becher Kaffee mehr um diese Lästigen Symptome loszuwerden, vielleicht greifst du sogar zu Schmerzmitteln, was ich auch eine lange Zeit getan habe, bis ich es irgendwann gewagt habe mit dem Gedanken zu spielen, dass es möglicherweise doch mit meiner Ernährung zusammen hängt. Ja es war enttäuschend und vielleicht willst auch du mir diese Worte jetzt noch nicht glauben, aber ich kann dir wirklich bestätigen, dass ein Kaloriendefizit und unregelmäßige Mahlzeiten massive Auswirkungen auf deine Stimmung haben. Und sind wir jetzt einmal ehrlich zu einander, wir wissen beide, dass uns regelmäßige und wenn es auch nur kleine Mahlzeiten sind nicht dick machen werden. Ich verspreche dir, dass es sich lohnt dein Essverhalten diesbezüglich zu prüfen und die Gedanken zuzulassen, dass du vielleicht zu selten oder zu wenig isst.

Wie du dem vorbeugen kannst

Unregelmäßiges Essen und lange Hungerphasen können sich auf lange Sicht dramatisch auf deine Stimmung auswirken. Dir ist vielleicht auch schon aufgefallen, dass du nach einer längeren Hungerphase dazu neigst mehr zu essen, was ja auch ganz logisch und normal ist weil dein Körper die Energie braucht, aber danach fällt dir wahrscheinlich auch auf, dass sich dein Bauch unwohl voll anfühlt und du nach dem Essen hundemüde wirst.

Versuche regelmäßig kleine Mahlzeiten oder Snacks zu dir zu nehmen die Kohlenhydrate enthalten, damit du deinen Blutzuckerspiegel konstant halten kannst und dein Gehirn seine optimale Leistung bringen kann. Kleinigkeiten lohnen sich, denn du wirst große Veränderungen in deiner Stimmung wahrnehmen können.

Besonders gut eigenen sich :

  • Nüsse
  • Trockenfrüchte
  • Vollkornbrot
  • ein Stück Obst
  • Reiswaffeln

Fazit

Jeder der schon einmal einen Tag zu wenig gegessen hat konnte bemerken wie gereizt er geworden ist. Unterzuckerung macht sich bei dir schnell bemerkbar in Form von Kopfschmerz, Müdigkeit, und schlechter Stimmung. Dein Gehirn also die Stimmungszentrale ist auf eine ausreichende Zuckerversorgung angewiesen denn sonst kann es nicht mehr richtig funktionieren. Die Auswirkungen spürst du dann sehr schnell. Gereizt zu sein, sich müde zu fühlen und unter Kopfschmerzen zu leiden sind eindeutig keine Stimmungsmacher, deshalb ist es wichtig, dass du deinem Körper regelmäßige Mahlzeiten gönnst und auch wenn sie klein ausfallen werden es dir dein Kopf und deine Laune danken.

Ich hoffe, dass dir dieser Artikel weiterhelfen konnte und dir einen Anstoß geben konnte die Regelmäßigkeit deiner Mahlzeiten zu überdenken. Vielleicht hast du dich ja wiedererkannt und bist draufgekommen, dass auch dein Stimmungstief etwas mit dem Essen zu tun haben könnte.
Du hast schon Erfahrungen mit dem Stimmungstief durch Zuckerunterversorgung gemacht? Wann bist du das erste mal drauf gekommen, dass es etwas mit deiner Ernährung zu tun hat? Und wie bist du dann vorgekommen. Teile uns deine Erfahrung doch bitte in einem Kommentar mit!

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4 thoughts on “So viel Einfluss kann Ernährung auf deine Stimmung haben.”

  1. Hallo Julia 🙂
    Ich habe im ersten Tag im Urlaub die Auswirkung von Essen auf die Stimmung und Leistung deutlich zu spüren bekommen. Wir sind eine sehr sportliche Familie und fuhren deshalb ca. 80 km mit dem Rad. Ich habe jedoch kaum etwas gegessen und natürlich eine Menge Kalorien verbrennt… Ich war extrem froh, als wir mit der Tour fertig waren, denn ich fühlte mich sehr ausgelaugt und konnte kaum mehr gehen. Sogar das Sprechen viel mir schwer. Nachdem ich jedoch einen Apfel hatte fühlte ich mich gleich etwas kraftvoller (aber trotzdem hundemüde 😉 ). Deshalb hasse ich es auch, zu wenig zu essen denn ich mag dieses Gefühl der Hilflosigkeit nicht. Ich tendiere mehr dazu, dass ich zu viel esse…
    Wirkt sich zu viel Essen auch auf die Stimmung bzw. die Leistungsfähigkeit aus? 🙂
    Liebe Grüße, Claudia

    1. Hallo liebe Claudia! Vielen Dank für deinen Kommentar! Nach 80km ist der Körper bestimmt total ausgelaugt überhaupt ohne Nahrung. Da fällt dann wirklich alles schwer wie du richtig sagst. Der Apfel war dann bestimmt ein willkommener kleiner Energiespender. Um auf deine Frage auch einzugehen, ja, auch zu viel Nahrung kann unsere Stimmung beeinflussen. Das ist das große Problem wenn unregelmäßig gegessen wird, dann bekommt der Körper manchmal auf einmal die volle Ladung und ist damit dann total überfordert. Du kennst das vielleicht, dass du dich nach so einer großen Menge Essen auch total erschöpft und müde fühlst. Das ganze Blut geht dann in den Magen und dein Körper braucht die Energie für die Verdauung, da bleibt dann kein Platz mehr für die anderen Prozesse, wie auch zum Beispiel das Denken. Konzentrationsschwierigkeiten sind dann eben auch eine weitere Auswirkung.
      Ich hoffe, dass ich dir mit der Antwort etwas weiterhelfen konnte und wünsche dir alles Liebe!

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