Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mäßig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente. – Hippokrates

Die heilende Wirkung vom Fasten

Dem berühmten Fasten von Buchinger-Lützner werden viele positive Eigenschaften zugeschrieben, besser bekannt ist es auch unter Heilfasten. Heilfasten kann der Besinnung dienlich sein, Krankheiten vorbeugen oder kranken Menschen bei der Genesung helfen. Ebenfalls kann das Fasten einen hilfreichen Einstieg für all jene bieten, die ihre Ernährung umstellen möchten.

 Fasten vs. Diät

Fasten und Diät sind zwei verschiedene Paar Schuhe, auch wenn sie beide mit einem Gewichtsverlust einhergehen können. (Mehr zum Thema Diät erfährst du hier)
Das Fasten funktioniert am besten unter medizinischer Aufsicht, da der Körper wirklich nur eine minimale Energiezufuhr bekommt, somit beschränkt sich die Fastendauer auch auf maximal 12 Tage. Beim Heilfasten wird lediglich Gemüsebrühe, Obst und Gemüsesäfte sowie Wasser getrunken. Wir sprechen hier also von einer kalorienmenge die ca. 200-300 Kilokalorien täglich beinhaltet und beim Anblick dieser Zahlen ist es bestimmt auch verständlich weshalb sich der Zeitraum einer Fastenkur auf maximale 12 Tage bezieht!
Anders als bei einer Diät kann das Fasten als Prävention von Krankheiten verstanden werden, als Reise zum eignen Körper und seinen Grenzen. Dem fasten werden heilende Eigenschaften zugeschreiben weil das Verdauungssystem durch die Geringe Nahrungsmenge stark entlastet wird.

 Wann ist fasten sinnvoll?

Fasten kann für fast jeden Sinnvoll sein. Die Menschen die auf keinen Fall fasten sollten spreche ich später noch an.
Nach langen Phasen ungesunden Essens, bei Übergewicht oder bei dem Wunsch die Ernährung umzustellen kann das Fasten in Gruppen und unter Aufsicht einen positiven Einstieg zu gesunden Routinen ermöglichen. Durch den sozialen Aspekt wird die Kur leichter und durch medizinische Versorgung ist Hilfe geboten sollte der Kreislauf nicht mehr mitspielen wollen.
Fasten kann auch dabei helfen Krankheiten vorzubeugen aufgrund der Entlastung der Verdauung, empfohlen werden sogar 2 Wochen im Jahr fasten.

 Wer sollte nicht fasten?

So positiv das Fasten auch ist so sollten einige doch auch aufpassen! Menschen mit Kreislaufproblemen, Untergewicht, Essstörungen, schwangere oder labile Menschen sollten keinesfalls fasten. Ebenso sollte die Fastenkur nicht auf eine Faust gestartet werden, da sie für den Kreislauf mitunter recht belastend werden könnte. In Phasen von akutem Stress sollte auch aufs Fasten verzichtet werden, der Körper benötigt in diesen Zeiten die Energie für andere Zwecke.

Fazit

Fasten kann eine heilende Wirkung haben und unser Verdauungssystem entlasten. Die gesundheitsfördernde Kur wird optimal zweimal jährlich durchgeführt. Durch die stark reduzierte Kalorienmenge sollte eine solche Fastenkur nicht länger als 12 tage durchgeführt werden. Labile Menschen, Personen mit Essstörungen oder auch Schwangere sollten lieber aufs Fasten verzichten, hier würde es keine positiven Effekte zeigen.
Wer also seinem Körper einen „Neustart“ geben möchte und eine besinnliche Reise nach Innen wünscht dem steht nichts mehr im Wege die nächste Fastenkur zu planen. Sie kann enorm viel neue Energie bringen.

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